Diamant

Geschichtlicher Hintergrund

Der Name des Diamanten stammt vermutlich aus dem Griechischen „adamas" = der Unbezwingbare, der später abgewandelt wurde. Dieser Name rührt von der größten messbaren Härte her, mit der er an der Spitze der Edelsteine steht. Schon vor fast 2000 Jahren erhielt er in Indien den hohen Ruf, der „König der Edelsteine" zu sein. Dieses stolze Attribut verdankt er nicht nur seinen höchsten mineralischen Qualitäten, sondern auch der Tatsache, dass er viele Jahrhunderte selbst unter Fürsten und Königen rar war und deshalb den Königen vorbehalten blieb. Er durfte damals nur von Männern getragen werden. Erst die mutige Favoritin Karls VII., die schöne Agnés Sorel, wagte im 15. Jahrhundert das Tabu zu brechen und als erste Frau sich einen königlichen Diamanten anzustecken. Auch wenn heute schon über 90% aller auf den Welt-Edelsteinmärkten gehandelten Steine Schmuck-Diamanten sind, ist er dennoch unbestrittener König im Reich der edlen Steine geblieben.

Seltenheit und Preis der Diamanten werden verständlich, wenn man die folgenden Daten kennt

In südafrikanischen Minen wird mit einer Ausbeute von 0,5 Karat Rohdiamanten pro Tonne Gestein (= 0,00001 %) gerechnet. Davon sind aber nur 20 % für Schmuckzwecke geeignet. In den großen Diamantvorkommen von Zaire werden nur ca. 2 % für schleifwürdig erkannt. So wurden schon im alten Indien, für den reinsten und feinsten Diamanten - einem „Idealstein" von etwa 10 Karat, 37,3 kg Gold nach damaliger Wertrechnung bezahlt. Vom Altertum bis weit in das 18. Jahrhundert hinein war Indien der alleinige Lieferant von Diamanten für die ganze Welt. Heute sind die dortigen Fundstätten bedeutungslos geworden. Südafrika, Zaire, Botswana, Russland und Australien bestimmen heute den Diamantenmarkt unter Kontrolle des weltweit operierenden De Beers-Konzerns.

Ein lupenreiner Diamant ist von einmaliger Transparenz und Reinheit. Er reflektiert das einfallende Licht nach allen Seiten.

Die Farbe der Diamanten ist weiß, blau, grün, gelb, rosa und auch braun. Die nach weiß genannten Farbvarianten stellen meist nur zarte, leichte Tönungen des farblosen Grundtons dar. Für den Fachmann ist die Farbe des Steins von entscheidender Bedeutung, während der schmuckliebende Laie glaubt, daß die Reinheit ausschlaggebend sei. Deshalb erreichen völlig farblose Steine vom hochfeinen Weiß bzw. Blauweiß den höchsten Wert, weil sie auch am seltensten sind. Weil kein Diamant wie ein Ei dem anderen gleicht, ist eine individuelle Steinbeurteilung erforderlich. Die Bewertung eines Diamanten als Schmuckstein erfolgt mit internationalen Graduierungsmerkmalen nach den weltweit bekannten „4 C", die für folgende Kriterien gelten:

Carat = Gewicht
Colour = Farbe
Clarity = Reinheit
Cut = Schliff

4c´s beim Diamanten

Mit den 4c (stammt aus dem Englischen für Carat, Clarity, Colour und Cut) wird der Wert eines Diamanten ermittelt. Wie dies funktioniert erfahren Sie unten.

Carat = Gewicht

Wie schwer ein Stein ist, warum in Carat und wieviel Gramm dies sind, erfahren Sie hier.
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Colour = Farbe

Welche Farbbezeichnungen es gibt, und wie Sie international bezeichnet werden.   
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Cut = Schliff

Welche Schliffarten es gibt und ab wann man den Diamanten als Brillant nenen darf.
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Clarity = Reinheit

Welche Gruppen von Reinheiten es gibt und ab wann ein Stein als Lupenrein gilt.
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