Entstehung eines Schmuckstücks

Entwurf / Skizzen

Entwurf / Skizzen

Vor jeder Anfertigung wird bei uns unter Beteiligung aller Goldschmiede in der Werkstätte zu den Stein/Perle etc. Handskizzen entworfen.

Zuerst werden Grobskizzen (Strichzeichnungen) gemacht. Wenn man sich auf das Modell geeinigt hat, wird die vorhandene Grobskizze in einer genauen Handskizze gefertigt und danach die Maße auf einen Anfertigungsbogen vermerkt.

Mit diesen Anfertigungsbogen kann nun die Arbeit am Werktisch begonnen werden. Sprich die Zurichtung der benötigten Materialien steht als nächster am Programm.

 

Zurichtung / Legierung

Zurichtung / Legierung

Nachdem die Skizzen und der Anfertigungsbogen fertig gestellt wurden, kann mit der Materialzurichtung - den sogenannten Legieren - begonnen werden. Dabei werden verschiedene Metalle zusammengeschmolzen (Bei Gelbgold Legierung: Feingold, Feinsilber, Kupfer bei Silberlegierungen: Feinsilber und Kupfer).

Dabei muss man entscheiden, ob man ein Blech oder einen Draht schmilzt. Dabei wird auch geachtet, dass die Legierung in der richtigen Menge (ca. 30g bei Draht, 50g bei Blech) geschmolzen wird.

Nach dem erfolgreichen Schmelzvorgang wird zur Sicherheit noch eine Strichprobe gemacht, damit man sicher sein kann das die Legierung den richtigen Feingehalt entspricht.

Grobbearbeitung

Grobbearbeitung

Nach der Zurichtung wird mit der Grobbearbeitung begonnnen. Walzen und Sägen wie auch das Feilen, Hämmern usw. gehörten meistens zu den aller ersten Arbeiten bei einer Schmuckanfertigung.

Natürlich ist die Grobbearbeitung immer von der Art der Anfertigung abhängig. Selbstverständlich kann das Feilen und Sägen auch eine Feinarbeit darstellen.

In unserem Betrieb wird dabei auch diese Arbeitsgänge von Anfang an durch besprochen, damit die höchste Qualitätsstufe zum besten Preis-Leistungsverhältnis erreicht wird.

Feinarbeit

Feinarbeit

Nach den Grobarbeiten wird mit den Zusammenbauen begonnen. Dies wird meistens als Feinarbeit bezeichnet.

Dazu gehören das Löten, Lasern wie aber auch das Sägen und Feilen der Schmuckstücke. Auch Gewindestifte, montieren von Verschlüssen bis hin zum Schmirgeln der einzelnen Teilen gehören zur Feinarbeit.

Auch das Fassen von Steinen erfordert eine feine Bearbeitung. Wie bei der Grobbearbeitung hängt die Feinbearbeitung natürlich von der Art des Schmuckstücks ab.

Bei diesen Arbeitsschritten erkennt man dann am aller besten die handwerklichen Qualitäten.

Abschlussarbeit

Abschlussarbeit

Wenn alle Arbeiten für das fertige Schmuckstück fertig sind, wird noch der Feinschliff - sprich Endarbeit - durchgeführt.

Hierzu wird das Schmuckstück an der Poliermaschine vorgeschliffen und dann hochglanzpoliert (bzw. wo gewünscht mattiert bzw. auch wo gewünscht graviert).

Danach wird das Schmuckstück mit Hilfe von Ultraschall und Dampfstrahlgerät gereinigt, damit die Polierpaste entfernt wird. (siehe Bild links)

Jetzt strahlt das fertige Schmuckstück. Als besonderes Service wird bei uns noch jedes Schmuckstück fotografiert und archiviert und zur Papierform gebracht. Dies wird auch als Expertise bezeichnet. Diese Expertise können sie dann für die Versicherung verwenden.

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