Zirkonia

Zirkonia

Mit der Kurzbezeichnung KSZ wird kubisch stabilisiertes Zirconiumoxid bezeichnet, es kann mit „Yttriumoxid“ oder „Calciumoxid“ stabilisiert sein.

So gibt es auch zwei verschiedene Arten von Zirkonia Steinen im Schmuck. Jene, die mit Yttrium stabilisiert wurden, sind bei Reparaturen im Feuer und bei Abdeckungen mit Borsäure unproblematisch. Hingegen haben Versuche gezeigt, dass die kalziumstabilisierten bei Arbeiten mit Borsäure Verätzungsspuren hinterlassen. Da man ohne Untersuchung nicht sagen kann, mit welchem Oxid stabilisiert wurde, besteht die Möglichkeit, dass Ätzstellen am Stein auftreten können. Bei Reparaturen von Brillantschmuck sollte jeder Goldschmied zuerst prüfen, ob es sich wirklich um einen Brillanten handelt. Dies sollte nicht oberflächlich geschehen, denn dieser Kunststeintyp wird in allen Größen und Formen, sogar mit künstlichen Einschlüssen hergestellt. Zirkonia ist eine beliebte Diamantimitation für Schmuck. Es handelt sich um künstlich hergestellte monokline Kristalle aus Zirconiumdioxid (Baddeleyit). Cubic Zirkonia, oder CZ abgekürzt, sind erstmals ca. 1937 in Erscheinung getreten. Aufgrund ihrer Härte von 7-7,5 auf der Mohs´schen Härteskala und einem fortgeschrittenen Produktionsprozess, entwickelten sie sich zu hoch-qualitativen, kostengünstigen Schmucksteinen und sind heutzutage ein gefragter Artikel in der Schmuckindustrie.

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