Kunzit

Kunzit

Seine Härte ist recht gut und liegt zwischen 6 und 7 auf der Mohs´schen Skala. Zum Leidwesen der Schleifer ist dieser Edelstein jedoch vollkommen spaltbar und deshalb extrem schwierig zu schleifen. Hat er aber erst einmal seine endgültige Form erhalten, so ist er unkompliziert. Nur nachschleifen lässt er sich nicht gerne. Geschliffener Kunzit überrascht selbst Fachleute immer wieder durch seine gute Brillanz. Der silbrige Spielglanz auf den Facetten bildet einen schönen Gegensatz zum feinen Rosa-Violett des Edelsteins.

Kunzit ist in vielen schönen Schliff-Formen im Handel zu finden. Er gehört zu den Edelsteinen, die auch in relativ großen Größen noch zu bezahlbaren Preisen erhältlich sind. Beim Kauf sollten Sie jedoch daran denken, dass in erster Linie die Farbe und erst dann die Reinheit entscheidend für seinen Wert sind. Je intensiver die Farbe, desto wertvoller ist ein Kunzit. Die Entscheidung, ob die Farbe mehr oder weniger stark ins Violette gehen soll, ist von Ihrer persönlichen Vorliebe und Ihrem Hauttyp abhängig.

Wie schon gesagt, ist Kunzit noch ein recht junger Edelstein. Erst im Jahr 1902 hat der New Yorker Juwelier und Edelsteinfachmann George Frederick Kunz (1856 – 1932) den damals gerade erst in Kalifornien entdeckten Edelstein als erster ausführlich beschrieben. Und da üblicherweise neu entdeckte Edelsteine den Namen ihres Entdeckers oder Mäzens erhalten, wurde die zartrosa Neuentdeckung „Kunzit“ genannt.

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