Jade

Jade

„Jade“ oder die in China übliche Bezeichnung yu ist eigentlich ein Oberbegriff für zwei unterschiedliche Edelsteine: Nephrit und Jadeit. Der Name geht zurück auf das spanische „piedra de ijada“ = Lendenstein, denn Jade galt bei den Indianern Südamerikas früher als Nierenheilmittel. Wegen seiner nierenstärkenden Wirkung nannte man den Stein auch „lapis nephriticus“. Daraus entwickelte sich dann die Bezeichnung „Nephrit“.

Jadeit ist seltener als Nephrit und gilt deshalb auch als kostbarer. Nephritfundstellen liegen in China, Neuseeland, Russland, Guatemala und im Schweizer Alpenraum. Dunkelgrüne Jade, die sogenannte Kanada-Jade, findet man im Westen Kanadas. Die besten Qualitäten von Jadeit, das auch in China, Russland und Guatemala gefunden wird, kommen aus Burma, dem heutigen Myanmar. Dort werden beim alljährlichen „Gems, Jade and Pearls Emporium“ Jadeblöcke in allen Größen zur Auktion gebracht. Beim Kauf des Rohmaterials braucht ein Händler auch eine gehörige Portion Glück, denn die Knollen, Blöcke und Bruchstücke werden als Ganzes oder in Scheiben geschnitten verkauft, nur mit einem winzigen angeschliffenen Fenster. Der Käufer kann nicht präzise erkennen was sich im Innern verbirgt: Wertvolle grüne Jade oder fast wertloses gesprenkeltes und fleckiges Material. Erst beim Schleifen wird die eigentliche Qualität sichtbar.

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