Schliff = Cut

Der Schliff eines Diamanten und die Anordnung der Winkel und Proportionen

Ausschlaggebend ist, wie ein Diamant geschliffen und poliert wurde, da diese Faktoren das Leben eines Steines - die Brillanz und das Feuer - bestimmen. Es muss ein Optimum an Brillanz und Farbzerlegung herrschen. Sowohl die Anzahl der Facetten und deren zahlenmäßige Verteilung auf Ober- und Unterteil als auch deren symmetrische und größenmäßige Anordnung, sowie deren Winkel zur Rundistenebene sind ebenso von grundlegender Bedeutung wie das Verhältnis von Ober- zu Unterteil, von Tafelgröße zu Oberteilhöhe.

Diamantschliff

Bitte beachten Sie: Die Schliffausführung und die Proportionen, das sogenannte "Finish", bestimmen die Brillanz eines Diamanten!

Diamantproportionen

Die Illustration in der Mitte zeigt den Weg des Lichts bei einem ideal geschliffenen Brillanten. Die Strahlen des Lichts dringen in den Stein ein und werden zum Auge reflektiert. Bei einem ideal geschliffenen Diamanten herrscht Totalreflektion; d.h. das einfallende Licht wird vollständig reflektiert. Ist der Stein zu flach geschliffen, so tritt das einfallende Licht seitlich aus dem Diamanten oder nach unten aus und wird nicht optimal reflektiert. Das gleiche Problem tritt bei einem zu hoch geschliffenen Diamanten auf.

Liegen die Werte für den Schliff und die Proportionen unterhalb des Standards, so wird das Erscheinungsbild des Diamanten nachteilig beeinträchtigt.

Die folgenden Schliff-Graduierungen für das "Finish" sind üblich:

  • very good: Hervorragende Brillanz mit wenigen und geringfügigen äußeren Merkmalen.
  • good: Gute Brillanz; einige äußere Merkmale.
  • medium: Etwas weniger Brillanz; einige größere äußere Merkmale.
  • unusual: Wenig Brillanz; große oder viele äußere Merkmale.
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