Citrin

Citrin

Viele gelben Edelsteine gibt es nicht im Reich der Juwelen. Es kann ein Diamant oder Saphir sein - dann wird es teuer -, gelegentlich ein Turmalin oder Chrysoberyll, die jedoch eher zum Grün tendieren, ein Goldberyll und eben der Edeltopas, von dem später noch die Rede sein wird. Der Citrin erfüllt dagegen alle Farbwünsche von Zitronengelb bis Rötlichbraun.

Sein häufigster Farbton ist gelb, und so kommt er auch in einem der bedeutendsten deutschen Edelsteinfelsen, dem Schneckenstein in Sachsen, vor. Im 18. Jahrhundert wurde er dort über 60 Jahre lang bergmännisch abgebaut. Die meisten Kristalle waren jedoch kaum einen Zentimeter groß. Da musste man schon nach Sibirien oder Brasilien gehen, um faustgroßen Kristallen zu begegnen. Von der Schönheit geschliffener Exemplare kann man sich beispielsweise in der Topas-Garnitur im Grünen Gewölbe in Dresden überzeugen. Der riesige herrliche Topas der portugiesischen Krone, der Braganza, wurde sogar lange als Diamant angesehen.

Der Name ist von der Farbe abgeleitet - dem Gelb der Zitrone -, obwohl die begehrtesten Steine ein klares, leuchtendes Gelb- bis Braunrot besitzen. Wie alle Kristallquarze hat der Citrin die Härte 7 in der Mohs'schen Zehnerreihe und ist damit gegen Kratzer weitgehend unempfindlich.

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